Unterschied operatives und Finanzierungsleasing – eine kurze Einführung

Das Leasing hat sich mittlerweile zu einer beliebten Finanzierungsform entwickelt. Beim Leasing unterscheidet man grundsätzlich zwischen den zwei Formen Operating Leasing und Finanzierungsleasing. Doch was sind die Finanzierungsleasing und Operate Leasing Unterschiede, wann wird Operatingleasing und wann Finance Leasing angewandt und welche Vertragstypen gibt es beim Finanzierungsleasing bzw. Operating Leasing? Erfahren Sie im Folgenden das Wichtigste dazu, was operatives Leasing vom Finanzleasing unterscheidet.

Operating Leasing Definition und Operating Leasing Beispiel

Das Operating Leasing ist im Gegensatz zum Finanzierungsleasing auf eine kurze Dauer angelegt und hat eine flexible Kündigungsfrist, die beide Vertragsparteien gemeinsam festlegen können. Unterschieden wird zwischen dem Revolving-Leasing und dem Term-Leasing, bei dem im Gegensatz zum ersten kein Austausch von technisch überholten Objekten stattfindet.
Der Hauptzweck des Operatingleasings für den Leasingnehmer besteht darin, ein bestimmtes Objekt für die Vertragsdauer zu nutzen, ohne einen Eigentumserwerb anzustreben. Das Investitions- und Absatzrisiko wird beim Operating Leasing vom Leasinggeber getragen. Ebenso zeichnet sich das operative Leasing dadurch aus, dass die Finanzierungskosten des Leasingobjekts in den allermeisten Fällen nicht durch die Raten des ersten Leasingnehmers gedeckt werden. Gute Operating Leasing Beispiele sind Baumaschinen und Autos, die von mehreren Leasingnehmern nacheinander gebraucht werden können.

Unterschied Finanzierungsleasing / Operating Leasing

Der Finanzierungs Leasing Unterschied zum Operating Leasing ist, dass es mittel- bis langfristig angelegt ist und der Vertrag während der Grundmietzeit nicht gekündigt werden kann. Hauptzweck des Finanzierungsleasings ist der Eigentumserwerb eines Objekts durch Leasing, die sogenannte Vollamortisation. Alternativ gibt es die Teilamortisation, bei der sich der Leasinggeber ein Andienungsrecht vorbehält. Dieses Andienungsrecht hat wie die Vollamortisation die volle Kostendeckung zum Ziel. Entweder verlangt der Leasinggeber vom Leasingnehmer am Vertragsende die Übernahme der Leasingsache zum vereinbarten Restwert oder veräußert das Leasingobjekt anderweitig. In diesem Fall muss der Leasingnehmer für die Differenz zwischen Verkaufserlös und dem vertraglich vereinbarten Restwert aufkommen. Beim Finanzierungsleasing unterscheidet man zwischen Leasingverträgen mit und ohne Kauf- oder Verlängerungsoption, Leasingverträgen über Spezialleistungen und den erwähnten Teilamortisationsverträgen.

Operatives Leasing und Finanzierungsleasing – lassen Sie sich beraten

Ob sich für Sie eher ein operatives Leasing oder ein Financial Leasing lohnt, ist von mehreren Faktoren und Ihrer individuellen Situation abhängig. Um sicherzugehen, dass Sie die richtige Entscheidung treffen und alle möglichen Optionen in Betracht ziehen, ist eine Beratung zum Leasing empfehlenswert, bevor Sie eine endgültige Entscheidung treffen. Bei Fragen zum Operating Leasing und Finanzierungsleasing können Sie uns als Anwälte für Leasingrecht jederzeit ansprechen.

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