Ihre Checkliste bei Kündigung durch den Arbeitgeber

Die meisten Arbeitnehmer trifft eine Kündigung durch den Arbeitgeber unvermittelt. Auf den ersten oft großen Schock folgen meist Existenzängste, die rationales Denken erschweren. Gerade bei einer plötzlichen Kündigung ist es jedoch wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht von seinen überschäumenden Gefühlen leiten zu lassen. Damit Sie im Falle einer Kündigung richtig handeln und wissen, worauf es ankommt, haben wir für Sie eine „Checkliste nach Kündigung“ zusammengestellt, an der Sie sich orientieren können.

Kündigung Checkliste – das sind die 5 wichtigsten Schritte

  1. Dokumentieren Sie den Erhalt der Kündigung
    Es ist enorm wichtig, dass Sie genau festhalten, an welchem Tag Sie die Kündigung erhalten haben. Wenn Sie sich nämlich dazu entschließen sollten, eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einzureichen, bleiben Ihnen hierfür nur drei Wochen Zeit. Diese Frist beginnt mit dem Erhalt der Kündigung.
  2. Ziehen Sie eine Kündigungsschutzklage in Betracht
    Punkt 2 unserer Checkliste nach Kündigung bezieht sich auf die Kündigungsschutzklage. Sollten Sie irgendwelche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Kündigung haben, sind Fristen oder der Kündigungsschutz nicht ausreichend beachtet worden oder fühlen Sie sich durch die Kündigung ungerecht behandelt, erwägen Sie unbedingt eine Kündigungsschutzklage. Selbst, wenn das Arbeitsverhältnis trotz Kündigungsschutzklage nicht bestehen bleibt, haben Sie so die Chance auf einen Vergleich und die Zahlung einer Abfindung.
  3. Kündigung Checkliste – nehmen Sie die Hilfe eines Anwalts in Anspruch
    Der Schock der Kündigung sitzt oft so tief, dass man die beste Strategie selbst oft nicht finden kann. In einem solchen Fall kann Ihnen ein Anwalt für Arbeitsrecht dabei helfen, alle möglichen Optionen in Erwägung zu ziehen, Ihre Chancen abzuwägen und im Anschluss alle notwendigen Schritte einzuleiten.
  4. Achten Sie auf ein gutes Arbeitszeugnis
    Verlangen Sie von Ihrem Arbeitgeber unbedingt die Ausstellung eines Zwischenzeugnisses, damit Sie sich schnellstmöglich nach neuen Jobs umsehen und sich bewerben können. Ihr Zeugnis sollten Sie unbedingt von einem Anwalt prüfen lassen, um sicherzugehen, dass Ihnen keine in Zeugnissprache gehaltenen Formulierungen, die zwar wohlwollend klingen, aber eine schlechte Bewertung bedeuten, bei Bewerbungen zum Nachteil gereichen.
  5. Melden Sie sich bei der Agentur für Arbeit
    Sie haben nur drei Tage Zeit, um sich bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend zu melden. Diese Frist sollten Sie nicht versäumen, da sonst eine maximal zwölfwöchige Sperrfrist für das Arbeitslosengeld verhängt werden kann.

Checkliste Kündigung für Arbeitnehmer – bewahren Sie Ruhe

Das wichtigste bei einer plötzlichen Kündigung durch den Arbeitgeber ist, dass Sie Ruhe bewahren. Obwohl die Situation im ersten Moment recht düster erscheinen mag, stehen die Chancen einer Kündigungsschutzklage häufig gut. Kommen Sie im Bedarfsfall auf uns zu. Unsere Anwälte für Arbeitsrecht übernehmen nur Mandate von der Arbeitnehmerseite und können Ihnen bei Ihrer Kündigung Checkliste sicher weiterhelfen.

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