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Wirecard – Milliarden an Anlegerkapital verbrannt

Seit einem Artikel Ende Januar 2019 in der Wirtschaftszeitung Financial Times über Wirecard hat das Unternehmen Milliarden Euro an Börsenwert eingebüßt. Wirecard hatte die Vorwürfe der Financial Times bestritten und will rechtlich gegen die Financial Times vorgehen.

Wirecard wies im Statement vom 08.0.2019 darauf hin, dass nach einer solchen negativen Medienberichterstattung die Einleitung einer Untersuchung normal seien. Wirecard teilte weiter mit, dass man sich mit der Strafverfolgungsbehörde am Hauptsitz von Wirecard in Singapur getroffen habe und der Polizei umfassendes Unterstützungsmaterial für ihre Ermittlungen zu den Behauptungen in der Financial Times-Artikelreihe zur Verfügung gestellt habe. Wirecard bestätigte nochmals, dass die Vorwürfe gegen Mitarbeiter von Wirecard unbegründet seien.

Zwischenzeitlich berichtete aber unter anderem auch das Handelsblatt , dass nun auch die indische Wirecard-Tochter in das Visier der Ermittler rücke. Am 15.03.2019 fielen die Aktien in der Spitze um weitere 10 % auf knapp 103 € und waren der größte Verlierer im DAX.

Aus Sicht der Kanzlei Kälberer & Tittel muss zunächst geklärt werden, ob die Vorwürfe gegen Wirecard zutreffen oder nicht.

Ob eine Kursmanipulation oder eine Bilanztrickserei vorliegt, ist derzeit für die Anleger nicht wirklich feststellbar. Extreme Kursverluste sind aber Realität. Die derzeitige Ungewissheit bedeutet keinesfalls, dass hier die Anleger auf ihren Kursverlusten und Schäden sitzenbleiben werden. Im Gegenteil: Die Kanzlei Kälberer & Tittel ist davon überzeugt, dass die Anleger mit guten Erfolgsaussichten etwaige Kursverluste einklagen können. Unklar ist derzeit aus Sicht der Kanzlei vor allem aber, wer letztlich hierfür verantwortlich und in Regress zu nehmen ist. Es wird aber nur eine Frage der Zeit sein, bis dies geklärt wird.

Unsere Kanzlei befürchtet weitere schlechte Nachrichten und Kursverluste. Möglicher Weise sehen wir derzeit auch nur die „Spitze des Eisbergs“. Es wäre aus unserer Sicht deshalb sehr wichtig, dass Wirecard nicht nur auf externe Prüfungen verweist, sondern diese möglichst frühzeitig ihren Aktionären und der Presse zugänglich macht. Wir meinen: Ein transparentes und effektives Krisenmanagement sieht anders aus.

Wirecard-Aktionäre können und sollen sich gegen diese Kapitalvernichtung wehren. Nach dem Prinzip „Gemeinsam sind wir stark“ initiiert die Kanzlei Kälberer & Tittel eine Interessengemeinschaft der geschädigten Aktionäre und Anleger. Im ersten Schritt soll eine Transparenz und unabhängige Information hergestellt werden. Im zweiten Schritt soll eine rechtliche Struktur für die Durchsetzung von Anlegerrechten geschaffen werden.

Interessierte Anleger können sich unter folgendem Link kostenlos und unverbindlich anmelden. Wir werden Sie dann über die weitere Entwicklungen und Handlungsmöglichkeiten informieren.

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