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ConRendit 10 und 12

Gesellschafterversammlungen am 21. und 24.06.2013 bei Conrendit 10 und 12

Für die Anleger der beiden Containerfonds sieht es derzeit düster aus. Nach derzeitigem Stand ist wohl nur mit einem mageren Rückfluss des Kapitals in Höhe von 3,5 % (ConRendit 10) sowie von 40 – 50 % (ConRendit 12) zu rechnen. Für Sie als Anleger bedeutet dies einen hohen Verlust bei Ihren Investitionen. All dies können Sie den Geschäftsberichten vom April 2013 entnehmen.

ConRendit 10: Totalauflösung ja oder nein?

Bei der nun am 21.06.2013 stattfindenden Gesellschafterversammlung in Hamburg wird es für Sie als Anleger wohl vor allem darum gehen, ob die Beteiligung mit "sofortiger" Wirkung aufgegeben werden kann oder ob Sie weiterhin Mitgesellschafter bleiben, bis die offizielle Auflösung kommt. Mit der Aufgabe der Beteiligung geben Sie wahrscheinlich auch alle Rechte hieraus auf. Da dies weitreichende Konsequenzen hat, sollte Sie diese Entscheidung ernst nehmen und möglichst an der Versammlung teilnehmen.

ConRendit 12: Fortführung auf Ihre Kosten?

Nach derzeitigem Stand ist wohl nur mit einem mageren Rückfluss des Kapitals in Höhe von 50-60 % zu rechnen und dies auch nur, wenn die wirtschaftlichen Gegebenheiten positiv bleiben. Die weiteren Einnahmen des Fonds werden lediglich zur Befriedigung der Banken verwandt. Bei der nun am 24.06.2013 stattfindenden Gesellschafterversammlung wird es für Sie als Anleger wohl vor allem darum gehen, unter welchen Rahmenbedingungen die Gesellschaft fortgeführt wird.

Vertretung bei den Gesellschafterversammlungen

Unsere Kanzlei wird ohnehin an beiden Gesellschafterversammlungen zum ConRendit teilnehmen und dort die Interessen unserer Mandanten vertreten. Falls Ihnen eine Teilnahme nicht möglich ist, bieten wir eine Vertretung bei der Gesellschafterversammlung gegen eine sehr geringe Kostenerstattung für die anschließende Information an.

Auch wenn Ihnen dies nicht das eingesetzte Kapital zurückbringt, so hoffen wir doch, dass die jeweilige Gesellschafterversammlung etwas mehr Klarheit ins Dunkel bringen wird. Unangenehmen Fragen wird sich das Management dabei nicht entziehen können, immerhin ist nicht allein die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise am Debakel um die ConRendit-Beteiligungen Schuld. Diskussionswürdig finden wir unter anderem die Beauftragung der Paul Günther AG, wobei sich die Frage stellt, ob die drohende Insolvenz nicht schon frühzeitig hätte erkannt werden können.

Schadensersatz möglich!

Wichtig: Ob Sie von den seinerzeitigen beratenden Banken Schadensersatz verlangen können, hat mit der Gesellschafterversammlung nichts zu tun. Dies setzt voraus, dass Ihnen wichtige Details zum Fonds nicht oder nicht richtig dargestellt wurden. Bei der Vielzahl unserer Mandanten sind uns immer wiederkehrende Beratungsfehler aufgefallen, die unabhängig davon sind, welches Beratungsunternehmen im Einzelfall tätig war. Zudem wurde oftmals bei der Beratung ein falsches Faktenblatt zum ConRendit verwandt, was ebenfalls einen Schadenersatzanspruch begründen kann.

Aus unserer Sicht bestehen deshalb grundsätzlich gute Aussichten, erfolgreich Regress zu nehmen. Gerne stehen wir Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung!

Erstes Urteil bereits rechtskräftig!

Das erste obsiegende Urteil des Landgerichts Oldenburg vom 04.04.2013 wurde rechtskräftig. Offensichtlich war die Begründung so überzeugend, das die Bank nicht einmal mehr eine Berufung eingelegt hat. Damit ist wenigstens für einen ConRendit 12-Anleger die Anlage positiv verlaufen.

ConRendit-Containerfonds

Krise der Conredit Containerfonds

Viele Anleger sind von den ihnen empfohlenen Containerfonds zu Recht enttäuscht. Die versprochenen Renditen blieben aus. Unternehmerisches Risiko?! Unserer Auffassung nach haben Anleger noch weit Schlimmeres zu erwarten.

Bei sämtlichen uns bekannten Fonds dieser Gruppe ist nicht damit zu rechnen, dass das eingezahlte Kapital zurück an die Anleger fließen wird. Hier sind erhebliche Verluste zu erwarten.

Der Grund ist in der ökonomischen Entwicklung der letzten Jahre zu sehen. Der Containermarkt ist im Wesentlichen abhängig vom gesamten Welthandel und wie dieser diversen Schwankungen unterworfen. So erlebte die Schiffsbranche in den letzten Jahren Einbrüche wie seit vielen Jahren nicht mehr. Derzeit sinken die Charterraten so dramatisch, dass selbst Schwergewichte der Branche in den Insolvenzstrudel gezogen werden. Zudem leidet die Branche unter einem Überangebot, das nicht zuletzt hausgemacht ist. Von einem weiteren Rückgang der Nachfrage ist unseres Erachtens deshalb auszugehen. Presseberichten zufolge wird diese Einschätzung auch von den finanzierenden Banken geteilt, die mit einer Erholung nicht vor Ende 2013 rechnen.

Der Containermarkt wird sich dieser Schwäche nicht entziehen können, so dass den ConRendit-Fonds die teilweise notwendige Anschlussfinanzierung wegen anhaltend schlechter Bilanzen verwehrt blieb. Die Darlehen wurden fällig gestellt und damit das Aus für die Fondsgesellschaften eingeleitet. Bei schlechter Marktlage müssen nun Container verkauft werden. Zu Lasten der Anleger, denn diese müssen in sämtlichen Fällen damit rechnen erhebliche Verluste zu erleiden.

Hilfe möglich

In der überwiegenden Anzahl der uns bekannten Fälle wurden die Anleger von Banken, insbesondere von CortalConsors, beraten und über einen ganz wesentlichen Punkt nicht aufgeklärt. Die Bank erhält eine nicht unerhebliche Provision, die den Anlegern im Regelfall nicht mitgeteilt wurde. Nach ständiger Rechtssprechung des Bundesgerichtshofs haben Banken über solche Vergütungen aufzuklären. Ist dies nicht geschehen, halten Sie ein starkes Argument in Ihrer Hand, das eine vollständige Rückabwicklung möglich werden lässt.

Vertrauen Sie unserer Kompetenz

Für Anleger von geschlossenen Fonds hat unsere Kanzlei weit über 500 erfolgreiche Gerichtsentscheidungen erstritten. Überzeugen Sie sich hier. Unsere Referenz sind gewonnene Urteile.

Wir sind der Überzeugung, dass Sie

  • die Erstattung des Kapitalverlustes und
  • die Übernahme sämtlicher Kosten durch die Vertriebsbank

mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich durchsetzen können.

Für weitere Informationen steht Ihnen unsere Kanzlei gerne zur Verfügung. Die Erfolgsaussichten eines etwaigen Verfahrens müssen gleichwohl in jedem Einzelfall genau geprüft werden, was erst nach Vorlage Ihrer vollständigen Unterlagen möglich ist.

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