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Kritik an Beratung und Gebühren bei Driver & Bengsch

Das Wertpapierhandelshaus Driver & Bengsch, Itzehoe, ist in letzter Zeit verstärkt in die Kritik und nach Medienberichten auch in das Visier der Aufsichtsbehörden geraten.

Hintergrund sind Vorwürfe fehlerhafter Beratung beim Erwerb von Anlageprodukten sowie überteuerte Gebühren bei der Vermögensverwaltung, verbunden mit dem Erwerb eines überdurchschnittlich hohen Anteils eigener Aktien im verwalteten Depot.

Driver & Bengsch lockt(e) zahlreiche Anleger mit erheblich über dem Marktdurchschnitt liegenden Tagesgeldzinsen, die jedoch im Regelfall lediglich auf drei Monate begrenzt waren. Bei einem - nicht erbetenen - Anruf kurz vor Ablauf der Zinsbindung wurde regelmäßig eine neue Anlage angeboten, die ebenfalls sicher sein sollte und eine bessere Rendite als das Tagesgeld verspreche.

Investiert wurde dann in den "Adviser II" Fonds oder in Zins-Kombi-Konto mit einem Genussschein der Salvator AG, die weder die versprochene Rendite noch die versprochene Sicherheit boten.

Die in Zusammenhang mit den Anlagen erfolgte telefonische Beratung bewerten wir als mangelhaft.

Dies wird von Driver & Bengsch natürlich anders gesehen, gleichwohl ist man nicht bereit, die gefertigten Telefonmitschnitte über den Inhalt des Beratungsgesprächs zur Verfügung zu stellen.

Kunden der Vermögensverwaltung hingegen wundern sich nicht nur über die erheblichen Gebühren, die für die erworbenen Anlagen fällig werden, sondern auch über einen außergewöhnlich hohen Anteil an Driver & Bengsch Aktien bzw. an Produkten, die in Driver & Bengsch investieren. Ob hier tatsächlich das Wohl des Kunden im Vordergrund steht, scheint hierbei zweifelhaft.

Auch Pongs & Zahn Genussscheine wurden in größerem Umfang durch das Wertpapierhandelshaus Driver & Bengsch vertrieben. Pongs & Zahn hat bereits angekündigt, für das Jahr 2008 keine Ausschüttungen auf die Genussscheine vorzunehmen. Die Jahresabschlüsse 2004 und 2005 erwiesen sich als fehlerhaft. Von Driver & Bengsch erhalten die geworbenen Genussscheinsinhaber nun dubiose Angebote zur "Interessenvertretung" gegenüber Pongs & Zahn. Es ist zweifelhaft, ob damit mehr erreicht werden soll, als von der eigenen Verantwortung beim Vertrieb der Genussscheine abzulenken.

Driver & Bengsch Geschädigte sollten sich hinsichtlich ihrer Möglichkeiten von einem spezialisierten Rechtsanwalt im Kapitalanlagerecht beraten lassen.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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