Bankgebühren
Beispiele für unberechtigte Bankentgelte
Kreditinstitute versuchen mit immer neuen Klauseln in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen, ihren Kunden Gebühren für selbstverständliche Leistungen abzuknöpfen. Die Rechtsprechung hat hier vielfach einen Riegel vorgeschoben. Dennoch halten sich viele Banken nicht daran. Verbraucher sollten deshalb genau prüfen, ob eine berechnete Gebühr der Bank tatsächlich zusteht oder nicht.
Wir haben eine Übersicht zum Herunterladen bereitgestellt, in der die wichtigsten Fälle unzulässiger Bankgebühren aufgelistet sind.
Außerdem sind wir bemüht, die relevanten Entscheidungen der Gerichte zum Nachlesen bereitzustellen.
Übersicht zu unzulässigen Bankgebühren (ca. 48.62 KB)
Urteile (chronologisch)
08.03.2005 - BGH
Urteil - XI ZR 154/04
Eine als Schadensersatz bezeichnete Gebühr für die Nichteinlösung von Lastschriften ist unzulässig.
Urteil zum Download (ca. 57.08 KB)
30.11.2004 - BGH
Urteil - XI ZR 49/04
Entgeltforderungen von Banken für die Übertragung von Wertpapieren in ein anderes Depot sind unzulässig.
Urteil zum Download (ca. 33.41 KB)
13.02.2001 - BGH
Urteil - XI ZR 197/00
Entgelte für die Benachrichtigung des Kontoinhabers über die Nichteinlösung von Lastschriften sind unzulässig.
Urteil zum Download (ca. 53.36 KB)
16.08.2000 - Landgericht Köln
Urteil - 26 O 30/00
Gebühren für die Prüfung von Buchungen bzw. Reklamationen sind unzulässig.
24.06.1999 - Landgericht Frankfurt am Main
Urteil - 2 O 16/99
Gebühren für einen Nachforschungsauftrag sind unzulässig.
21.10.1997 - BGH
Urteil - XI ZR 5/97
Entgelte für Lastschriftrückgaben mangels Kontodeckung sind unzulässig.
15.07.1997 - BGH
Urteil - XI ZR 279/96
Die Erhebung von Gebühren für das Erstellen oder Löschen von Freistellungsaufträgen ist unzulässig.
07.05.1996 - BGH
Urteil - XI ZR 217/95
Ein Kreditinstitut darf vom Kunden keine Gebühren für Bareinzahlungen oder Barauszahlungen verlangen.