Urteile statt Worte


Die beste Referenz eines Anwalts sind gewonnene Urteile. Kälberer & Tittel setzt neue Maßstäbe bei der Transparenz der eigenen Leistung und veröffentlicht eine Liste der erfolgreich geführten Verfahren. Überzeugen Sie sich selbst!


VW-Skandal und Aktionäre: SAMMELklage

Das Landgericht Braunschweig hat wie erwartet den Weg für ein Kapitalanleger-Musterverfahren geebnet. Der von der Kanzlei Kälberer & Tittel gestellte Musterverfahrensantrag wird als einer von zehn Anträgen veröffentlicht, wie das Gericht am 25.05.2016 bekanntgab. Kläger verlangen Schadensersatz für erlittene Kursverluste mit VW-Aktien. Begründung: Die Volkswagen AG bzw. ihr Vorstand hätten spätestens im Frühjahr 2014 Aktionäre und Öffentlichkeit über die Abgasmanipulationen bzw. die Ermittlungen der US-Behörden informieren müssen (Ad-hoc-Mitteilungs-pflicht). Wir rechnen damit, dass sich viele geschädigte Anleger dem Musterverfahren anschließen werden.

Mehr Informationen und Kontakt für Aktionäre

English information: "VW Scandal: "class action suit"

Unsere Pressemitteilung vom 25.05.2016

Immobiliendarlehen: "Widerrufsjoker" sticht nur noch bis 21. Juni 2016 !

Bei fehlerhaften Widerrufsbelehrungen konnten Verbraucher ihren Immobilienkredit bisher auch noch nach Jahren widerrufen. Dieses unbefristete Widerrufsrecht gilt laut einem neuen Gesetz der Bundesregierung nur noch bis zum 21. Juni 2016. Kreditnehmer sollten deshalb mögliche Ansprüche jetzt prüfen lassen. Insbesondere in den Jahren 2002 bis 2010 abgeschlossene Kreditverträge sind betroffen (ca. 70-80% von ihnen enthielten fehlerhafte Widerrufsbelehrungen)! Aber auch spätere Verträge aus der Zeit nach 2010 können ggfls. noch widerrufen werden. Damit lässt sich viel Geld sparen, denn ein neues Darlehen zu den heute extrem günstigen Zinsen ist möglich.

Mehr Informationen zum Widerruf und was Sie tun können, lesen Sie hier

IVG 14 "The Gherkin" - Votum für Vergleichsabschluss

Rund 9.000 Anleger bleiben nach dem Zwangsverkauf der "Gurke" voraussichtlich auf ca. 80 Prozent Verlust sitzen. Der von der Fondsgeschäftsführung vorgeschlagene Vergleichsabschluss zwischen der PFM EuroSelect Vierzehn GmbH & Co. KG, The Skyline Unit Trust und der IVG Immobilien AG wurde nach Mitteilung der Fondsgeschäftsführung mehrheitlich angenommen. Damit sei zugleich die Liquidation der PFM EuroSelect Vierzehn GmbH & Co. KG beschlossen. Weiter schrieb die Fondsgeschäftsführung in einer Information an die Fondsgesellschafter, dass bislang "leider nicht die vom Zwangsverwalter Deloitte bis Ende September 2015 avisierte Kaufpreisabrechnung übersandt" worden sei.

Lesen Sie hier mehr zu diesem Immobilienfonds

Geschädigte Anleger in ihrer Klageentscheidung gestärkt

Eine Bank kann sich bei der Abwehr von Anlegerklagen, die sich auf die Nichtaufklärung über Vertriebsprovisionen und somit fehlerhafte Beratung stützen, nicht einfach auf den Vorwurf der "Rosinenpickerei" seitens des Anlegers berufen. Das hat das Kammergericht Berlin rechtskräftig entschieden (Urteil vom 4.6.2015, Az. 4 U 79/13). Anleger dürfen demnach - bei Vorliegen weiterer Bedingungen - sehr wohl in ihrer Entscheidung, bei welchen Anlagen sie auf Rückabwicklung und Schadensersatz klagen, auch danach differenzieren, ob sie mit der Anlage Verlust gemacht haben oder nicht. Dieses Vorgehen bedeute nicht automatisch, dass dem Anleger das Provisionsinteresse der Bank zum Anlagezeitpunkt egal gewesen sei.

Weitere Informationen finden Sie hier

LG krefeld spricht Anleger hohen Schadensersatz zu

19.06.2015. Die Commerzbank AG muss einem Anleger aus Krefeld Schadensersatz in Höhe von knapp 90.000 Euro plus Zinsen zahlen (Urteil v. 11.06.2015). Der Anleger hatte sich im Januar 2005 nach einem Beratungsgespräch in einer Filiale der Dresdner Bank AG, die später bekanntlich auf die Commerzbank AG verschmolzen wurde, mit nominal 100.000 Euro (plus 5% Agio) an dem geschlossenen Immobilienfonds "DCM Renditefonds 22" beteiligt. Nach Angaben des Anlegers wurde er in dem Beratungsgespräch weder über das Risiko eines möglichen Totalverlusts noch über verdeckte Vertriebsprovisionen aufgeklärt - die Fondsbeteiligung sei als sicheres Immobilieninvestment empfohlen worden.

Näheres zu diesem Urteil erfahren Sie hier

Bank muss über eingeschränkte Veräußerbarkeit aufklären

08.05.2015. Das Landgericht Frankfurt am Main hat einer Anlegerin rund 27.000 Euro Schadensersatz plus Zinsen durch die Commerzbank AG zugesprochen (Urteil vom 30.04.2015, AZ. 2-28 O 261/13). Die Bank hatte die Anlegerin nicht richtig über die stark eingeschränkte Fungibilität bzw. Veräußerbarkeit der Anlage – die Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds – aufgeklärt.

Mehr Informationen dazu lesen Sie hier

OLG-Urteil zur Anlage von Stiftungs-vermögen: kapitalerhalt oberstes gebot

24.03.2015. Vorstände gemeinnütziger Stiftungen sind bei der Anlage des Stiftungsvermögens dem Kapitalerhalt verpflichtet. Lassen sie sich in ihren Anlageentscheidungen von einer Bank beraten, muss diese ihre Empfehlungen in dieser Hinsicht genau prüfen. Empfiehlt die Bank eine zu risikoreiche Anlage, so muss die Bank dieses Investment rückgängig machen und der Stiftung einen eventuell entstandenen Schaden voll ersetzen. Das hat jetzt das Oberlandesgericht Frankfurt in einem interessanten Urteil entschieden.

Mehr dazu lesen Sie hier

Aktuelle urteile verbessern Klagechancen von IVG 14-Anlegern ("The Gherkin")

17.02.2015. Geschädigte Anleger des geschlossenen Immobilienfonds IVG EuroSelect 14 ("The Gherkin") können verstärkt auf Schadensersatz hoffen. Unsere Kanzlei hat vor den Landgerichten München und Stade zwei Urteile erstritten, die ihren Mandanten Schadensersatz zusprechen. Wir betreuen mehr als 1.000 Anleger, die bei der Anlage in den Fonds IVG 14 einen Totalverlust fürchten müssen. "Oft versuchen Banken, Musterurteile systematisch durch großzügige Vergleiche mit Stillschweigens-Klauseln zu verhindern", sagt Rechtsanwalt Dietmar Kälberer. "Durch Vergleiche vermeiden sie ein breiteres Bekanntwerden solcher Prozesserfolge. Insoweit freuen wir uns, nun endlich unsere ersten gewonnenen Urteile präsentieren zu können." Verloren wurde unsererseits noch kein einziges IVG 14-Verfahren. Wir werden nun in den nächsten Wochen ein Kapitalanleger-Musterverfahren beantragen, welches den Geschädigten viel Zeit, Aufwand und Kosten erspart.

Näheres dazu erfahren Sie hier

Immobilienkredit: Fehlerhafte Widerrufs-belehrung – Geld sparen per "Umschuldung"

10.11.2014. Fehlerhafte Widerrufsbelehrungen der Banken in früheren Jahren ermöglichen auch heute noch zahlreichen Kreditnehmern, ihre Kreditverträge zu widerrufen – und so zu den heute sehr niedrigen Zinsen quasi günstig "umzuschulden". Viele Banken aber stellen sich quer. Ein aktueller Beschluss des Landgerichts Köln hat in diesem Zusammenhang nun die Rechte von Bankkunden erneut gestärkt. Das Gericht untersagte der DSL Bank, eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung zu einem Immobilienkredit als "hinreichend und nicht irreführend" zu bezeichnen. Die Bank hatte im Juli 2014 einem Kunden mitgeteilt, er dürfe seinen Kreditvertrag nicht widerrufen. Daraufhin hatte die Schutzgemeinschaft für Bankkunden beantragt, der Bank falsche Aussagen in ihrem Schreiben zu untersagen.

Mehr Informationen dazu hier unter Verbraucherinfos.

BGH-Urteil: Kunden können Kreditgebühren auch nach Jahren noch zurückverlangen

28.10.2014. Viele Banken und Sparkassen haben ihren Kunden in der Vergangenheit bei Abschluss eines Kreditvertrags ein Bearbeitungsentgelt berechnet. Dies hat der Bundesgerichtshof (BGH) im Mai dieses Jahres für unzulässig erklärt – und nun ein weiteres Urteil zugunsten der Verbraucher nachgelegt: Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt erst mit dem Schluss des Jahres, in dem der Darlehensnehmer bewusst Kenntnis davon erlangt hat, dass er die Bearbeitungsgebühr ohne einen Rechtsgrund an die Bank leistete. Dies geschah, wie der BGH jetzt entschied, erst mit der gefestigten Rechtsprechung durch mehrere Oberlandesgerichte im Jahr 2011.

Viele anhängige Verfahren können nun nach diesem lange erwarteten Grundsatzurteil zugunsten der Bankkunden entschieden werden. Das Urteil bedeutet, dass auch für Kreditverträge, die vor 2011 abgeschlossen wurden, ein Anspruch auf Rückzahlung unrechtmäßig berechneter  Gebühren besteht. Es bedeutet gleichzeitig aber auch, dass für Vertragsabschlüsse bis einschließlich 2011 nun Ende 2014 die Verjährung droht.

Weitere Informationen finden Sie hier

TOP News Rechtsfälle

Aktuelles:

04.April 2016  

Bausparkasse darf Altvertrag nicht kündigen

Das Oberlandesgericht Stuttgart hat einer Bauspar-Kundin Recht gegeben, die ihren Bausparvertrag mit hohen Zinsen fortführen will. In einem Urteil vom 30.03.2016 gab das OLG der Berufung der Bausparerin statt, die sich gegen die Kündigung ihres Bausparvertrags gewehrt hat. Das Oberlandesgericht änderte eine Entscheidung des Landgerichts Stuttgart zugunsten der Klägerin ab (Urteil vom 30.03.2016, Az. 9 U 171/15). Es wird nun erwartet, dass der Fall vor dem BGH landet: Er hat grundsätzliche....


01.März 2016  

Urteil gegen Targobank wegen Falschberatung

Die Targobank muss einem Anleger Schadensersatz in Höhe von rund 14.000 Euro zzgl. Zinsen zahlen und die entsprechende Fondsbeteiligung rückabwickeln. Das hat das Landgericht Erfurt entschieden (Urteil v. 22.01.2016, Az. 9 O 1677/14). Der Kläger hatte sich im Jahr 2006 mit nominal 15.000 Euro an dem Fonds Prorendita Zwei GmbH & Co. KG beteiligt, der das Geld der Anleger in ("gebrauchte") Lebensversicherungspolicen am Zweitmarkt investierte. Der Anleger hatte am Zeichnungstag im Zusammenhang mit....


10.November 2015  

Kanzlei fordert von VW Verzicht auf Einrede der Verjährung gegenüber allen Anlegern

Die VW AG verteidigt sich gegen die Klage einer VW-Aktionärin - damit ist wahrscheinlich keine freiwillige Entschädigung von VW-Aktionären zu erwarten. Für geschädigte VW-Anleger ist wegen der Verjährungsgefahr Vorsicht geboten. Die Kanzlei Kälberer & Tittel fordert deshalb VW auf, auch eine Entschädigung von Kleinanlegern breitflächig anzubieten und - vorab - auf die Einrede der Verjährung gegenüber allen geschädigten VW-Anlegern zu verzichten.


02.Oktober 2015  

IVG 14 "The Gherkin" - Anlegern droht Übervorteilung

Die rund 9.000 Anleger bleiben nach dem Zwangsverkauf der "Gurke" voraussichtlich auf ca. 80 Prozent Verlust sitzen. Aus dem Verkaufsüberschuss soll laut einem aktuellen Rundschreiben der Fondsverwaltung nun die IVG AG - Hauptverantwortliche der Fondsmisere - auf Kosten der Anleger bis zu etwa 25 Mio. Pfund erhalten. Aus unserer Sicht bedeutet das eine klare Benachteiligung bzw. Übervorteilung der Fondsanleger.


22.September 2015  

VW-Skandal: Aktionärsklagen könnten Schaden noch erhöhen

Das Thema Volkswagen und Abgas-Manipulationen könnte nach Einschätzung von Rechtsanwalt Dietmar Kälberer auch Klagen von Aktionären nach sich ziehen. Die Frage sei, wann VW die Öffentlichkeit und die Aktionäre hätte unterrichten müssen. Von Kursverlusten betroffene Aktionäre könnten von dem Unternehmen Schadensersatz fordern.


20.Juli 2015  

Verluste trotz "Rekordverkaufs" beim Immobilienfonds IVG EuroSelect 12

Trotz eines unerwartet hohen Verkaufserlöses für die Fondsimmobilie und unverhoffter Währungsgewinne sehen sich die Anleger des geschlossenen Fonds IVG EuroSelect 12 herben Verlusten gegenüber. Mit einem Kapitalanleger-Musterverfahren will die Kanzlei Kälberer & Tittel nun erreichen, dass möglichst viele der geschädigten Anleger Schadensersatz erhalten. Sogar die Ombudsfrau des Bankenverbands entschied in einem Schlichtungsverfahren gegen die beratende Bank.


24.März 2015  

Anlage von Stiftungsvermögen: Kapitalerhalt oberstes Gebot

Vorstände gemeinnütziger Stiftungen sind bei der Anlage des Stiftungsvermögens dem Kapitalerhalt verpflichtet. Lassen sie sich in ihren Anlageentscheidungen von einer Bank beraten, muss diese ihre Empfehlungen in dieser Hinsicht genau prüfen. Empfiehlt die Bank eine zu risikoreiche Anlage, so muss die Bank dieses Investment rückgängig machen und der Stiftung einen eventuell entstandenen Schaden voll ersetzen. Das hat jetzt das Oberlandesgericht Frankfurt in einem interessanten Urteil....


zum Archiv ->

Pressemitteilungen

Aktuelles:

22.Juni 2016  

VW-Dieselaffäre: Anleger müssen auf Verjährung achten

Für einen Teil der Anleger, die VW auf Schadensersatz verklagen wollen, besteht Zeitdruck.


30.Mai 2016  

Banken verhindern BGH-Rechtsprechung zum Darlehenswiderruf

Noch bis zum 21. Juni 2016 können Darlehensnehmer den so genannten "Widerrufsjoker" bei Altverträgen ziehen. Jetzt hat eine Bank erneut verhindert, dass höchstrichterlich Recht gesprochen wurde.


25.Mai 2016  

VW-Prozess wegen Abgasmanipulationen

Kapitalanleger-Musterverfahren wegen VW-Abgasmanipulationen rückt näher: Landgericht veröffentlicht zehn gleichgerichtete KapMuG-Anträge.


zum Archiv ->
Rechtsanwalt Anlagerecht Kaelberer & Tittel

Kälberer & Tittel Rechtsanwälte hat sich auf die Vertretung geschädigter Kapitalanleger spezialisiert. Wir vertreten ausschließlich Anleger, keine Anbieter oder Vermittler. So bewahren wir uns unsere Unabhängigkeit und können eine optimale Vertretung Ihrer Interessen gewährleisten.

 

Kälberer & Tittel wird regelmäßig von renommierten Fachzeitschriften empfohlen:

Anwalt Anlagerecht mit  Spitzenplatz im Juve-Handbuch

Kälberer & Tittel mit Spitzenplatz im Juve-Handbuch

 

Rechtsanwälte Kapitalanlagerecht Top-Bewertung durch die Focus-Anwaltsliste

Top-Bewertung durch die Focus-Anwaltsliste

 

Rechtsanwalt Börsenrecht Capital-Expertenliste empfiehlt

Capital-Expertenliste empfiehlt Kälberer & Tittel Rechtsanwälte

 

Kapitalanlagerecht, Börsenrecht, Versicherungsrecht

Wirtschaftswoche: Kälberer & Tittel zählt zu den führenden Anlegerschutz kanzleien

 

Im Rechtsschutz-Report 2015/2016 des Wirtschafts- und Anlegermagazins „Kapitalschutz vertraulich“ sind wir unter den 10 besten Kanzleien für Bank- und Kapitalanlagerecht gelistet.

 

Interview mit "Börse Online" zum Thema VW-Aktionärsklagen (18.02.16):http://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/VW-Aktionaersklagen-Worauf-muessen-Anleger-jetzt-achten-Herr-Rechtsanwalt-1001050006


In "Report Mainz" (ARD, 23.09.14): Ein Beitrag zum Thema "Geschädigte Anleger". mit einem Kommentar aus unserer Kanzlei. http://mediathek.daserste.de/REPORT-MAINZ/Gro%C3%9Fbank-verweigert-Finanzopfern-Hilfe/Das-Erste/Video


Großer Bericht zur Londoner Immobilie "The Gherkin" und zum IVG 14 in der Zeitung "DIE ZEIT" (24.07.2014: "Turmhohe Pleite") !  

http://www.zeit.de/2014/31/investition-gherkin-norman-foster

 

Gastkommentar von Dietmar Kälberer im Handelsblatt vom 27.01.2014